Rendity Blog
Geldwäsche Schutz

Was ist Geldwäsche und wie schützt man sich davor?

Die meisten von uns können mit dem Begriff Geldwäsche wenig anfangen und wir kommen damit in unserem Alltag sehr selten in Berührung. Wir sehen dessen Existenz nur anhand seitenlanger, bürokratischer Formulare bei eine Bankkontoeröffnung oder hören davon aus den Medien. Um größeren damit verbundenen Aufwand zu verhindern, haben wir in diesem Beitrag zusammengefasst, was Geldwäsche ist, was man tun kann, um sich davor zu schützen und was wir bei Rendity unternehmen um die Sicherheit zu erhöhen und Geldwäsche zu verhindern.

Was ist Geldwäsche?

Geldwäsche ist ein Versuch, illegal erworbene Vermögenswerte wieder in den legalen Wirtschaftskreislauf einzuschleusen. Andere Straftaten wie Betrug, Identitätsdiebstahl oder Steuerhinterziehung sind vorangehende Straftaten und können in einem nächsten Schritt zu Geldwäsche führen.

Wenn beispielsweise Geld aus einem Betrugsfall auf ein Bankkonto eingezahlt wird, dann führt man es in den legalen Wirtschaftskreislauf ein und das Geld wird damit “gewaschen”.

Was kannst du tun, um Geldwäsche zu vermeiden?

Wir empfehlen dir deine persönlichen Daten wie Name, Geburtsdatum, Geburtsort, Adresse, E-Mail-Adresse usw. vertraulich zu behandeln und diese nicht an Dritte/Unberechtigte weiterzugeben. Dazu gehören Ausweiskopien wie der Reisepass, der Personalausweis, der Führerschein oder Kopien von Dokumenten wie Meldezettel oder Geburtsurkunde.

Folgende 3 Punkte sollten stets beachtet werden um zur Verhinderung von Geldwäsche positiv beizutragen:

  1. Niemals Kontodaten oder Kreditkarteninformationen an Dritte/Unberechtige weitergeben. Zudem stets E-Mail-Adressen, Passwörter und PIN/TAN von Bankkonten vertraulich behandeln.
  2. Informationen von Drittanbietern die im Web zu finden sind immer kritisch hinterfragen. Ebenso sind Spam- oder Phishing-Mails ein beliebtes Mittel um Personen auf betrügerische Websites zu locken, um falsche oder irreführende Informationen preiszugeben und an persönliche Informationen zu kommen. In der Regel sind solche Seiten recht leicht zu erkennen, da sie meist Tipp- und Rechtschreibfehler in ihren Texten aufweisen.
  3. Den Rendity Account oder andere Online-Konten nicht durch Drittanbieter eröffnen. Wir haben keine Kooperationen mit Marktforschungsinstituten, Kreditvermittlern oder Job- und Wohnungsagenturen auf externen Websites, die persönliche Informationen abfragen oder einen Identitätsnachweis durch einen Ausweis-Upload durchführen. Sollte dies der Fall sein, handelt es sich um einen Betrug und wir bitten dies zu melden.

Was unternehmen wir, um Geldwäsche zu verhindern?

Als in Österreich eingetragener gewerblicher Vermögensberater und in Deutschland autorisierter Finanzanlagenvermittler der von der Industrie- und Handelskammer (IHK) reguliert wird, erfüllt Rendity die gesetzlichen Anforderungen zur Verhinderung von Geldwäsche. Dazu gehören Identitätsüberprüfung, laufende Transaktionsüberwachung, Ursprungskontrolle der Gelder und zahlreiche andere Sicherheitsmaßnahmen.

Um die Identitätsüberprüfung durchführen zu können, sind wir verpflichtet bei der Registrierung einen KYC-Prozess (Know your customer), bei dem wir persönliche Informationen und eine Ausweiskopie abfragen, durchzuführen. Das Compliance-Team unseres Zahlungsdienstleisters Lemonway führt eine Prüfung der hochgeladenen Dokumente durch.

Pro-Tipp: Mit deinem Smartphone kannst du unkompliziert deinen Ausweis abfotografieren und mit nur wenigen Klicks hochladen.
Die Kontrolle des Ursprungs der Gelder erfolgt stichprobenartig ab Investments von 15.000 Euro. Es werden hierbei Informationen abgefragt mit denen sichergestellt werden kann, dass die Investments mit den persönlichen Vermögenswerten übereinstimmen.

Was passiert, wenn Geldwäsche passiert?

Bei verdächtigen Transaktionen, die auf Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung hinweisen, sperren wir das Verrechnungskonto der betreffenden Person und melden dies der deutschen Financial Transaction Investigation Unit (FIU) bzw. der österreichischen Geldwäschemeldestelle A-FIU nach § 4 Abs. 2 BKA-G. Weitere Untersuchungen werden dann von zuständigen Strafverfolgungsbehörden durchgeführt.

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