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Mit diesen vier Apps lernt man Geld sparen

Diese drei Apps helfen beim Geld sparen

Um Geld anlegen zu können, braucht es zuerst einmal Kapital, das investiert werden kann. Das klingt trivial, ist für viele aber nicht so einfach. Hohe Fixkosten oder regelmäßige Ausgaben, die sich insgesamt zusammenläppern, sorgen dafür, dass am Ende des Monats kaum oder gar kein Geld mehr übrig ist. Ein langfristiger Vermögensaufbau mittels Geldanlage wird so unmöglich.

Viele Expertinnen und Experten raten zudem zum sogenannten Notgroschen geraten. Hierbei handelt es sich um Kapital, auf das im Falle einer Notsituation jederzeit zugegriffen werden kann. Als Faustregel sind hierbei drei Monatsgehälter angegeben. Je höher die monatlichen Fixkosten sind, umso größer sollte auch das liquide Kapital sein. Weitere Faktoren wie die familiäre Situation oder Jobsicherheit sind hier ebenso zu berücksichtigen.

Doch wie kann nun Geld angespart werden, um ein Finanzpolster und Kapital für die Geldanlage aufzubauen? Eine vollständige Transparenz über die eigenen Ausgaben und in weiterer Folge die Reduktion gewisser Kostenstellen können hierbei sehr hilfreich sein. Mittlerweile gibt es zuhauf Software, um Herr beziehungsweise Frau über die eigenen Finanzen zu werden. Rendity stellt hier drei empfehlenswerte Applikationen vor.

Mint Personal Finance zum Geld sparen
Mint verhilft bei einem vollständigen Überblick über die eigenen Ausgaben und zeigt auch zugleich auf, wenn sich hierbei etwas ändert.

Mint (Kostenlos für iOS und Android)

Mint verschafft zuerst einmal Übersicht darüber, wofür denn überhaupt Geld ausgegeben wird. Bank- und Kreditkartenkonto können ganz einfach zur App hinzugefügt werden, sodass die Ausgaben automatisch synchronisiert werden. Rechnungen und Barzahlungen können ebenso in der Software hinterlegt werden. So verschafft man sich einen Überblick darüber, wo das erarbeitete Kapital jeden Monat hinwandert. Mint erkennt etwa automatisch, ob in einem bestimmten Bereich die Ausgaben gestiegen sind.

In der kostenlosen App ist es auch möglich, Sparziele zu setzen. Dies motiviert umso mehr, vielleicht den einen oder anderen Euro regelmäßig auf die Seite zu legen, um eine gewünschte Summe über die Zeit anzusparen. Zuletzt benachrichtigt Mint auch über Zahlungen, die bevorstehen. Dies hilft dabei, dass man keinen Zahlungstermin mehr verpasst und so Strafgebühren anfallen. Mint ist komplett gebührenfrei – manche Features setzen aber die Bezahlversion voraus.

YNAB hilft beim Geld sparen
YNAB verspricht vollständige Transparenz über die eigenen Ausgaben und verhilft bei der Prioritätensetzung, wo am besten Geld gespart werden kann.

YNAB (Kostenpflichtig für iOS, Android und Web-Version)

YNAB steht für “You Need a Budget” und wird wie auch Mint vielerorts empfohlen. Die Software kann 34 Tage lang kostenlos ausprobiert werden – ansonsten werden monatlich 12 Dollar beziehungsweise 84 Dollar jährlich fällig. Die Software will seine Nutzerinnen und Nutzer Sparen beibringen, bei dem man nicht durch Verzicht, sondern klugen Entscheidungen Geld auf die Seite legen kann. YNAB sammelt dabei sämtliche Ausgaben, die mit der Bankomat- beziehungsweise Kreditkarte oder bar getätigt werden und veranschaulicht diese grafisch.

Mit Sparzielen und regelmäßigen Reports sollen die User von YNAB zu Sparefrohs erzogen werden. In englischsprachigen Live-Workshops können Nutzerinnen und Nutzer zudem wertvolle Tipps sammeln. Der Anbieter betont auch, dass ein Fokus auf Datensicherheit und Privacy gelegt wird. Sämtliche Daten werden verschlüsselt und nicht weitergegeben. YNAB will im Vergleich zur Konkurrenz genau aufzeigen, wo die größten Sparmöglichkeiten bestehen, und welche Prioritäten gesetzt werden müssen, um die eigenen Sparziele zu erreichen.

Monkee hilft beim Geld sparen
Monkee wird von einem Tiroler Startup entwickelt und richtet sich primär an Familien. Aber auch Kinderlosen hilft die intelligente Software dabei, Geld anzusparen.

Monkee (Kostenlos für iOS und Android)

Monkee gibt es seit 2018 und wird von einem gleichnamigen Startup aus Tirol entwickelt. Der Clou bei der kostenlosen App ist, dass man immer wieder Kleinbeträge auf ein eigenes Konto einer Partnerbank zur Seite legt. Diese regelmäßigen Abgaben sollen sich dann so summieren, dass man die eigenen Sparziele nach einer Weile erreicht – ganz ohne großen Verzicht. Zielgruppe von Monkee sind primär Familien. Legen Eltern etwa regelmäßig Kleinbeträge zur Seite können sie ihren Kindern so nach einer Weile einen gewissen Geldpolster übergeben.

Die App will sich von der Konkurrenz mittels simpler Handhabung und intelligenter Software herausheben. So soll Monkee automatisch erkennen, welches Sparziel bei einer Nutzerin oder einem Nutzer die meiste Motivation hervorrufen würde. Das heimische Startup kooperiert zudem mit Unternehmen, bei denen Produkte gekauft werden können, auf die zuvor gespart wurde. Nach dem Kauf erhalten User dann einen gewissen Prozentsatz des Kaufpreises zurück. Zuletzt kann auch mit Freunden und Familie gemeinsam auf ein bestimmtes Ziel gespart werden – etwa Weihnachtsgeschenke oder ein Urlaub.

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