Rendity Blog
Immobilien-Crowdinvesting

Wie sicher ist Immobilien-Crowdinvesting?

Wie sicher Immobilien-Crowdinvesting ist und wieso Rendity überhaupt eine Rendite von bis zu Prozent pro Jahr anbieten kann, fragen sich viele potentielle Anlegerinnen und Anleger. Der folgende Beitrag soll einen generellen Überblick zur Sicherheit von Crowdinvesting mit sich bringen, wie Rendity konkret arbeitet und welche Möglichkeiten es für jede Investorin und Investor gibt, das eigene Risiko zu minimieren.

So ist Immobilien-Crowdinvesting reguliert

Reguliert ist Immobilien-Crowdinvesting durch das Alternativfinanzierungsgesetz. Dieses sieht vor, dass Projekte in Österreich nur ohne unbedingten Rückzahlungsanspruch strukturiert werden. Daher wird auf qualifizierte Nachrangdarlehen gesetzt. Diese werden im Insolvenzfall einerseits erst nachrangig (also nach nicht nachrangigem Fremdkapital) befriedigt, andererseits kann der qualifizierte Nachrangdarlehensgeber solange und soweit sich der Darlehensnehmer (Immobilienentwickler) in einer wirtschaftlichen Krise befindet, die Rückzahlung des Darlehens nicht verlangen.

In der Praxis ist aber zu relativieren: Sollte der Immobilienentwickler in wirtschaftliche Schieflage und Zahlungsnot geraten, so ist die kreditgewährende Bank, aufgrund der grundbücherlichen Besicherung, in der besten Position. Sie kann sich aus dem Pfandrecht befriedigen, während sich herkömmliche Gläubiger (wie etwa Darlehensgeber) mit der Insolvenzquote zufrieden geben müssen. Danach werden die nachrangigen Verbindlichkeiten bedient. Da Insolvenzquoten in der Realität oft verschwindend gering sind und faktisch einem Totalausfall gleichen können, ist die Stellung von Gläubigern gegenüber Nachranggläubigern im Worst-Case-Szenario nur unwesentlich besser.

Wie Rendity operiert

Um das Risiko unserer Investorinnen und Investoren möglichst gering zu halten, setzen wir auf eine intensive Überprüfung der angebotenen Projekte. Sollten diese nicht unserem Qualitätsanspruch entsprechen, lehnen wir diese ab. Zudem arbeiten wir ausschließlich mit erfahrenen Immobilienentwicklern mit langjährigem Track-Record zusammen.

Wie bereits im Beitrag Wie(so) funktioniert Crowdinvesting bei Rendity?  dargestellt, befinden sich unsere Projekte ferner in einem weit fortgeschrittenen Stadium und sind komplett vorfinanziert, einerseits durch einen hypothekarisch besicherten Kredit einer Bank und andererseits durch das Eigenkapital der Immobilienentwickler. Bevor die eingereichten Projekte umfassend durch unser Team und externe Berater geprüft werden, wurden diese im Zuge der Kreditgewährung bereits von der Bank durchleuchtet.

Immobilien-Crowdinvesting soll daher nicht die Bankfinanzierung ersetzen, sondern lediglich gemeinsam mit dieser zu einer höheren finanziellen Flexibilität und einer optimierten Finanzierungsstruktur des Entwicklers beitragen.

Diese Rendity-Grundsätze minimieren das Risiko

  • Intensive Überprüfung der angebotenen Projekte
  • Zusammenarbeit mit erfahrenen Immobilienentwicklern mit langjährigem Track-Record
  • Angebotene Projekte bereits in einem weit fortgeschrittenen Stadium
Rendity Crowdinvesting Rueckzahlung in Graz
Eines der Projekte, die über Rendity erfolgreich finanziert und bereits an Investorinnen und Investoren zurückgezahlt wurde: Hillresorts am Schlosspark in Graz.

Zahlen, die für Immobilien-Crowdinvesting sprechen

Rendity feierte 2020 seinen fünften Geburtstag. Seither hat sich bei uns viel getan. Mehr als 88 Projekte wurden auf unserer Plattform gestartet, 69 davon erfolgreich finanziert und 19 davon bereits zurückgezahlt. Mehr als 50,1 Millionen Euro wurden eingesammelt und rund 11,8 Millionen an die Anlegerinnen und Anleger zurückgezahlt. Einen Projektausfall gab es bis dato keinen. Diesen Erfolgslauf wollen wir auch weiterhin fortsetzen.

Der “Real Estate Crowdfunding Report 2020” bescheinigt der Branche ebenso ein gutes Zeugnis. So wurden 2019 in Deutschland 321,5 Millionen und in Österreich 63,3 Millionen Euro für Immobilien-Crowdinvestments eingesammelt. Das Kapital wurde in Deutschland für 3.423 Wohneinheiten und in Österreich für 1.284 Wohneinheiten eingesetzt. Laut dem Report mussten bislang fünf Projektentwickler Insolvenz anmelden, was in weiterer Folge sieben Projekte betraf. 275 Projekte wurden hingegen im Jahr 2019 im deutschsprachigen Raum erfolgreich finanziert.

Wichtige Kennzahlen zu Immobilien-Crowdinvestment im Jahr 2019

  • Gesamtvolumen im deutschsprachigen Raum bei 384,8 Millionen Euro (Österreich: 63,3 Millionen Euro; Deutschland: 321,5 Millionen Euro)
  • 275 Projekte erfolgreich finanziert (Österreich: 102; Deutschland 173)
  • Starkes Wachstum im Vergleich zum Vorjahr (Österreich: +99,1 Prozent; Deutschland: +52,6 Prozent)
  • Hohe durchschnittliche Rendite (Österreich: 6,72 Prozent; Deutschland: 5,89 Prozent)
  • Geringe durchschnittliche Laufzeit für Investment (Österreich: 25 Monate; Deutschland: 31 Monate)

Wie man richtig diversifiziert

Diversifikation als wichtigste Tugend

Um letztlich den Schaden eines Totalausfalls abzumildern, lohnt sich die Diversifikation des eingesetzten Kapitals. So sollte tunlichst vermieden werden, alles auf ein Pferd zu setzen. Bei der Geldanlage sind vor allem die Anlageziele entscheidend und welche Art von Diversifikation sowie Anlageklassen für das persönliche Investmentportfolio Sinn machen. Unterschiedliche Anlageklassen weisen unterschiedliche Risiken auf, die Geldanlage sollte daher einerseits in unterschiedliche Anlageklassen aufgeteilt und anderseits innerhalb einer Anlageklasse verteilt werden.

Mehr zum Thema Diversifikation finden Sie in diesem Blogbeitrag. Rendity bietet im Rahmen des Sparplans die Möglichkeit, die eigenen Investitionen einfach zu streuen. Die Kriterien für das eigene Portfolio können eigenständig definiert werden. Danach ist im Grunde nichts mehr zu tun, da der Sparplan alleine arbeitet und die Investments automatisch vorgenommen werden. Mehr zum Sparplan erfahren Sie unter diesem Link.

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