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5 Immobilien-Investments im direkten Vergleich

5 Immobilien-Investments im direkten Vergleich

5 Immobilien-Investments im Vergleich

Jeder der sich zum ersten Mal mit dem Thema Geldanlage auseinander setzt, erkennt schnell, die Unzahl an verschiedenen Investment-Möglichkeiten. Angefangen mit niedrigverzinsten Tagesgeld-Konten und dem traditionellen Sparbuch bis hin zu Aktien und ETFs, besteht ein breites Angebot an Investitionsmöglichkeiten. Man könnte ja auf den ersten Blick meinen, dass bei so einer Auswahl für jeden etwas dabei sein sollte. Doch alle Statistiken zeigen, dass Sparer im deutschsprachigen wahrlich „Betongold“-Kaiser sind. Sicherheit und Wertbeständigkeit sind die Eigenschaften, die man seit jeher mit Immobilien-Investments verbindet und sie so beliebt machen.

Wie andere Märkte verläuft auch der Immobilienmarkt zyklisch und wird von externen Faktoren beeinflusst, sodass es bessere und schlechtere Phasen gibt. Aber selbst in den schlechtesten Zeiten gibt es einen Grundbedarf an Wohnraum und Räumlichkeiten um Dienstleistungen anzubieten bzw. Waren herzustellen. Die meisten Mietverträge sind zudem indexgesichert und bieten somit einen ausgezeichneten Schutz gegen die schleichende Geldentwertung (Inflation).

Die wichtigsten Vorteile im Überblick:

  • Schutz vor Inflation: Gegen das stetig steigende Preisniveau von Leistungen und Waren bieten Immobilien-Investments einen guten Schutz.
  • Passives Einkommen: Immobilien-Investments richtig ausgeführt, können dazu beitragen ein konstantes und sicheres Nebeneinkommen aufzubauen.
  • Wertsteigerung: Das allgemeine Bevölkerungswachstum stärkt die Nachfrage nach Wohnraum und treibt Preise von Immobilien in die Höhe.

Die wichtigsten Nachteile im Überblick:

  • Hohe Transaktionskosten: Bei Immobilienkäufen und -verkäufen fallen hohe Transaktionskosten für Notare, Rechtsanwälte sowie staatliche Gebühren und Steuern an.
  • Illiquidität: Aufgrund der Sachbeständigkeit von Immobilien können diese auch nicht so schnell gehandelt werden wie man das von anderen Vermögensgütern kennt, man spricht also demnach auch von einem illiquiden Markt (ausgenommen Immobilienaktien).

Immobilien-Investment ist nicht gleich Immobilien-Investment.

Selbst wenn ich mich als Anleger durch den Dschungel der Anlageklassen durchgearbeitet habe und wie der Großteil der Privatanleger bei sachbeständigen und inflationsgeschützten Immobilien-Investments gelandet bin, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten wie ich vom Immobilienmarkt profitieren kann.

Im Wesentlichen bestehen 5 Möglichkeiten in Immobilien zu investieren. Bevor man in den Immobilienmarkt einsteigt, sollte man sich mit den gängigsten Immobilien-Investments vertraut machen. Denn wie überall wo es um große Summen geht: so groß die Chancen auch sind, Unwissenheit kann einen teuer zu stehen kommen.

Überblick Immobilien-Investment

Ein Überblick über die 5 wichtigsten Arten Immobilien-Investments:

Immobilienkauf
Beim Immobilienkauf werden Immobilien wie Wohnungen oder ganze Mehrfamilienhäuser (Zinshäuser) erworben und vermietet. Von den Mieteinnahmen sind sämtliche Betriebs- und Verwaltungskosten sowie die monatliche Kreditrate abzuziehen (im Falle der Fremdfinanzierung).
Immobilienaktien
Eine Aktie ist ein Wertpapier, das den Anteil an einer Aktiengesellschaft verbrieft. Aktien von börsengelisteten Aktiengesellschaften können an der Börse gehandelt werden. Mit dem Erwerb von Immobilienaktien kauft man einen kleinen Anteil an einem Immobilienunternehmen. Diese Immobilienunternehmen wie Patrizia, Vonovia, und CA IMMO verwalten große Immobilienportfolios und schütten einen Teil des möglichen Gewinns an die Aktionäre (Dividende) aus. So unterschiedlich die einzelnen Immobilienklassen sind, so breitgefächert sind auch die Geschäftsfelder der Immobilien-AGs: manche widmen sich ausschließlich Wohnimmobilien, während sich auf den Gewerbeimmobilienbereich (Büro, Retail, Hotel usw.) konzentrieren oder gar in beiden Asset-Klassen tätig sind.
Immobilienfonds
Immobilienfonds sind Kapitalgesellschaften, die das Kapital mehrerer Anleger bündeln und anhand einer im Vorhinein festgelegten Strategie investieren. Immobilienfonds lassen sich in zwei Kategorien einteilen: Offene Immobilienfonds haben zwar eine definierte Anlagestrategie aber keine Beschränkung hinsichtlich der Anzahl der zu erwerbenden Immobilien. Dies bedeutet, das Anleger sich (meist) laufend in den Fonds einkaufen können und der Fonds weitere Immobilien gemäß der Anlagestrategie erwirbt. Geschlossene Immobilienfonds hingegen werden in der Regel aufgelegt um ein konkretes Immobilienprojekt durchzuführen.  
Bausparen
Der Bausparvertrag ist eine Anlage- und Finanzierungsform, die von Bausparkassen ins Leben gerufen wurde. Im Prinzip funktioniert Bausparen so, dass viele Bausparer Kapital in Form von Bausparverträgen anlegen, um dieses gebündelt einzelnen Bausparern zur Schaffung von Wohnraum bereitzustellen. Im Gegenzug erhält der Bausparer während der Sparphase staatlich gestützte Zinsen.
Crowdinvesting
Crowdinvesting ist eine innovative Möglichkeit direkt in Immobilien zu investieren. Im Vergleich zu herkömmlichen Immobilien-Investments kann man mit Crowdinvesting projektbezogen und mit relativ geringem Kapitaleinsatz in Immobilienprojekte investieren ohne eine komplette Immobilie kaufen zu müssen.

Welches Immobilien-Investment ist das richtige für mich?

Vereinfacht dargestellt erwirtschaften Immobilien-Investments die Verzinsung alle auf die selbe Art. Immobilienunternehmen errichten Immobilien, vermieten und verkaufen sie. Wie so oft steckt aber auch bei Immobilien-Investments der Teufel im Detail, so dass es nicht eine einzige “richtige” Art der Immobilien-Veranlagung gibt. Der Überblick in diesem Post zeigt die grundlegenden Unterschiede zwischen den einzelnen Arten von Immobilien-Investments. Bevor man den Sprung ins kalte Wasser wagt, sollte man sich auf jeden Fall die richtigen Fragen vor dem ersten Immobilien-Investment stellen.

 

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